Dorfleben

Geographisch gesehen liegt Bernterode 300 m über dem Meeresspiegel und ist mit 234 Einwohnern ein relativ kleines Dorf im Eichsfeld.

Es liegt 10 km südlich der Kreisstadt Heiligenstadt in einem Kessel, umrahmt von herrlichen Bergwäldern. Nur nach dem Südosten öffnet sich der Ring und gibt den Blick frei in Richtung Martinfeld mit dem Westerwald am Horizont. Weiter südlich erhebt sich der Kegel des Hülfensberges mit den vorgelagerten Fluren des Südeichsfeldes.

Bernterode wurde von Heinrich von Bernharderode erstmals urkundlich erwähnt und gehörte 1309 denen von Tastungen. Die Bewohner von Bernterode waren zum größten Teil Bauern mit geringem oder mittelgroßem Landbesitz. Außerdem betrieben sie wie in den übrigen Dörfern das Webergewerbe. Viele Männer mussten in der Fremde arbeiten. Die große Not zwang viele Einwohner ihre Heimat zu verlassen. Einige wanderten bis nach Amerika aus.

Vieles wird von den Bewohnern getan, damit das Dorf ein schönes, freundliches Bild bietet. Mit viel Fleiß, Arbeitsaufwand und Ideenreichtum werden die Grundstücke in Ordnung gehalten, die öffentlichen Plätze und Anlagen gepflegt. Die Lebensqualität hat sich in Bernterode nach und nach verbessert. Heute stellt sich Bernterode als ein sauberer, in seiner Bausubstanz modernisierter Ort dar, in dem sich seine Bewohner wohl fühlen.