Feuerwehr Bernterode zieht Bilanz

Trotz schlechtem Wetter herrscht gute Stimmung bei Jahreshauptversammlung

Am Sonntagnachmittag zogen die Kameraden der Feuerwehr Bernterode/HIG bei ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz. Auf 13 Ausbildungsveranstaltungen in 2018 kann Wehrführer Pierre Sakry neben den Einsätzen zurückblicken. Unter anderem wurden Eisrettung, Verkehrsunfälle und Brandszenarien trainiert. Besonders stolz ist er auf das im letzten Jahr durchgeführt Projekt „stayin‘ alive“, mit dessen Hilfe ein Automatisierter externer Defibrillator – kurz AED für die Bernteröder Wehr beschafft werden konnte.

Stadtbrandmeister Peter Müller(links) übergibt Wehrführer Pierre Sakry (rechts) die neuen Stadtwappen für das Einsatzfahrzeug.

Erstmal nahmen auch Ordnungsamtsleiter Thomas Hucke und Stadtbrandmeister Peter Müller an der Jahreshauptversammlung teil, denn seit dem Abschluss der Gemeinde Bernterode an die Stadt Heilbad Heiligenstadt gliedert sich die Bernteröder Feuerwehr in das Heiligenstädter Feuerwehrwesen ein. Beide sind froh eine weitere Wehr in den eigenen Reihen begrüßen zu dürfen und freuen sich auf die Zusammenarbeit. Symbolisch für die Aufnahme übergab Stadtbrandmeister Peter Müller den Bernterödern das Wappen der Stadt Heilbad Heiligenstadt zur ordnungsgemäßen Kennzeichnung des Einsatzfahrzeugs.

Auch stellvertretend für Bürgermeister Thomas Spielmann dankte Ortsteilbürgermeister Heinrich Stützer den Feuerwehrleuten für ihr Engagement zu Wohle des Ortes.

Für das neue Jahr sind wieder zahlreiche Aktionen geplant. Erstmals soll das Heiligenstädter Ortsteilzeltlager der Jugendfeuerwehren in Bernterode stattfinden. Außerdem gilt es den Ausbildungsstand durch diverse Aus- und Fortbildungen weiter zu festigen und auszubauen. Auch soll die Planung für den Neubau des Feuerwehrhauses, der für 2020 geplant ist, fokussiert werden.

Auf Grund der ungemütlichen Wetterlage verzichteten die Kameraden in diesem Jahr auf die traditionelle Wanderung und ließen den Nachmittag in gemütlicher Runde im Feuerwehrhaus ausklingen.